Berlin, Berlin…
Seit der Gründung der Stadt im 13. Jahrhundert hat Berlin bewegte Zeiten hinter sich, schöne Abschnitte und dunkle Epochen. Schließlich und endlich hat sich Berlin als eine pulsierende europäische Metropole etabliert.
Wer die Bärenstadt besuchen will, der sollte sich entweder jede Menge Zeit nehmen oder sich bereits im Vorfeld überlegen, welche Sehenswürdigkeiten unbedingt von der Nähe betrachtet werden, welche Museen unbedingt besichtigt werden müssen.
Hochkarätige Kunst aus längst vergangenen Epochen aber auch aus jüngerer Vergangenheit kann in den zahlreichen Museen auf der Museumsinsel in der Spree bestaunt werden. Die East-Side-Gallery, jene Mauerteile, die noch bis heute stehen und von internationalen Künstlern gestaltet wurden sowie das Holocaust Mahnmahl sind hingegen Kunstwerke unter freiem Himmel.
Neben den Fixpunkten eines Berlin Aufenthalts wie der Besichtigung des Brandenburger Tors oder des Reichtags sollte man, wenn sich die Gelegenheit bietet, unbedingt auch eine der zahlreichen Veranstaltungen besuchen. Kulturinteressierte, Nachtschwärmer – alle kommen in Berlin auf ihre Kosten.

Eine der bekanntesten Veranstaltungen in Berlin ist wohl die Berlinale. Alljährlich im Februar geht eines der größten Filmfestivals in der deutschen Hauptstadt über die Bühne. 1951, sechs Jahre nach Kriegsende, fand das Festival erstmals statt. Berlin sollte ein Schaufenster der freien Welt sein, als bedeutende Kunstmetropole wiederbelebt werden. Auf eine Initiative des amerikanischen Offiziers Oscar Martayam hin, war es am 6. Juni 1951 so weit. Ort für die ersten Filmfestspiele war der Titania Palast. Aufgrund der politischen Situation wurden Filme aus dem Ostblock auf der Berlinale erst nach der Annäherung in den 70igern gezeigt. Mittlerweile hat sich die Berlinale etabliert – nicht weniger als 53 Länder nehmen Teil - die Verleihung der goldenen Bären ist nicht nur ein kulturelles sondern auch ein mediales Ereignis.
Ein großer Vorzug Berlins gegenüber anderen europäischen Metropolen ist, dass die Stadt, damit sind auch die Berlin Hotels und Jugendherbergen gemeint, äußerst preiswert ist.
Ein Citytrip ist immer auch ein wenig anstrengend, so viel Kultur und Geschichte, so viele Eindrücke – da muss man sich unbedingt zwischendurch stärken. Die Berliner Küche ist äußerst bodenständig und zu den meisten Gerichten schmeckt ein kühles Bier am besten. Was gibt es typischeres als eine Berliner Curry Wurst. Oder probieren Sie einen „stolzen Heinrich“. Ja auf Berliner Speisekarten findet man so manches Gericht mit interessantem oder amüsantem Namen. Der stolze Heinrich ist ein Schweinswürstchen mit Biersauce.
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